herztönchen – Die CD
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Heute war ich in meiner Lieblingsgärtnerei. So ein Besuch ist Wellness für meine Seele. Sooo viele Blüten – und der Duft!
Ich gehe durch die Reihen und suche mir drei Töpfe mit Pflänzchen, die gut für meine Blumenkiste passen würden. Zwischen durch hat der Gärtner seine frisch pikierten Zöglinge platziert, so dass es etwas schwierig war zu unterscheiden, was schon für den Verkauf bereit war.
Da entdeckte ich auf einen Tisch eine noch sehr junge Pflanzenart. Topf an Topf gereiht durften sich die noch sehr kleinen Pflänzchen in den scheinbar noch zu großen Töpfen ausbreiten. Ein grünes Häufchen Blätter, das vielleicht einmal in eine Balkonkiste die Fassade eines schönen Hauses zieren wird. Davon waren sie aber noch weit entfernt. Nur ein einziges Pflänzchen hat es sich zur Aufgabe gemacht, so viele Blüten wie nur irgendwie möglich zu produzieren und blühte in strahlendem himmelblau.
Ich fand, dass es ein schönes Bild dafür ist, wie Natur funktioniert. Nämlich so, wie sie will. Einmal macht sie aus demselben Genmaterial eine symmetrische Pflanze, einmal eine unsymmetrische – einmal eine früh- einmal eine spätblühende.
Bei Pflanzen ist das für uns auch ganz normal. Aber wehe unser Nachwuchs gibt diesen Gewalten nach. Wie aus einem Buch sollen alle Kinder nahezu zeitgleich Etappen zurück legen und es fällt uns manchmal wirklich schwer der Natur zu vertrauen, dass sie schon weiß, was sie tut.
In diesem Sinne, eine schöne Frühlingszeit und ein erfolgreiches Gedeihen!
Gabi Grafeneder.
(Idee: Spielgruppenleiterausbildung Kinderfreunde Frühjahr 2010)
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